Weitergedacht bis zum Ursprung
Was als Genuss geplant war, endet bei uns nicht im Abfall -
sondern wird Teil eines neuen Kreislaufs.
Kreisläufe statt Abfall
Auch bei größter Sorgfalt in Planung und Umsetzung lassen sich nicht alle Bestandteile einer Produktion vollständig einsetzen.
Für uns ist entscheidend, wie wir mit dem umgehen, was am Ende eines Prozesses übrig bleibt.
Lebensmittel sind für uns keine Ware, sondern das Ergebnis von Handwerk, Zeit und Qualität. Entsprechend behandeln wir auch das, was nicht mehr im direkten Ablauf verwendet werden kann – als Teil eines Kreislaufs, nicht als Rest.
Technologie sinnvoll eingesetzt
In unserer Küche arbeiten wir mit einer eigenen Kompostieranlage, die organische Bestandteile direkt vor Ort verarbeitet.
Verwertet wird alles, was natürlichen Ursprungs ist: Produktionsrückstände, Schalen, Kaffeesatz oder auch biologisch abbaubare Materialien aus dem Veranstaltungsbetrieb.
Mithilfe mikrobiologischer Prozesse entsteht daraus innerhalb von 24 Stunden ein nährstoffreicher Bodenersatzstoff. Gleichzeitig reduziert sich das ursprüngliche Volumen um bis zu 90 Prozent.
So führen wir Materialien, die nicht mehr in den Genuss zurückgeführt werden können, sinnvoll in den natürlichen Kreislauf über.
Vom Ursprung zurück in den Boden
Der entstehende Kompost ist hochwertig, geruchsneutral und vielseitig einsetzbar. In Kombination mit Erde entsteht ein nährstoffreicher Dünger, der Pflanzenwachstum gezielt unterstützt.
Die bei uns entstehenden Mengen nutzen wir nicht nur intern, sondern geben sie weiter – an Initiativen, Projekte und Partner, die im Bereich Urban Gardening, Bildung oder nachhaltiger Landwirtschaft arbeiten.
So entsteht aus dem, was übrig bleibt, ein neuer Anfang.
Kreisläufe, die funktionieren
Wir integrieren nachhaltige Lösungen konsequent in unsere Abläufe – auch dort, wo sie oft nicht sichtbar sind.